APOLLO 18

Die Besatzung:
Primary crew: Richard F. Gordon Jr (commander), Vance Brand (command module pilot) und Harrisson Schmitt (lunar module-Pilot).
Backup-crew: Joseph P. Allen (Ph.D.) , Dr. Karl Gordon Henize und Robert Allan Ridley Parker (Ph.D.).

Flug geplant: Juli 1973

Die Mission:
Nach der erfolgreichen Landung von Mondlandung von APOLLO 11 wurde festgelegt, daß APOLLO 18 im Schrötertal landen sollte, was aufgrund der Streichung des Fluges von APOLLO 20 im Januar 1970 auf Februar 1972 vorgezogen wurde. Außerdem wurde der Landeplatz von APOLLO 18 zum Krater Gassendi verlegt.

Auf dieser First Lunar Science Conference war nämlich angesichts zweier erfolgreicher Mondlandungen und schon abzusehender Mittelstreichungen beschlossen worden, daß APOLLO 13 und 14 im laufenden Jahr, 15 und 16 im Jahr 1971, Nr. 17 in 1972 und die Nrn. 18 und 19 im Jahr 1974 auf dem Mond landen sollten. Die für APOLLO 20 vorgesehene Saturn V-Rakete sollte beim Start der ersten amerikanische Raumstation SKYLAB verwendet und die 3. Stufe, die S IVB zur Basisstation umgebaut werden, und 1973 starten.

Am 2. September 1970 wurden dann aufgrund der massiven Kürzungen des NASA-Budgets zum Haushalt 1971 die Flüge von APOLLO 19 und 20 endgültig gestrichen. Außerdem scheute die NASA aufgrund der Beinahe-Katastrophe mit der APOLLO 13 weitere Missionen zum Mond.

Der Geologe Harrison Schmitt durfte trotzdem zum Mond fliegen, und zwar mit der APOLLO 17, dafür mußte Joe Henry Engle auf seine Misssion, bei der er Pilot der Mondlandefähre geworden wäre, verzichten. Er gehörte schon zur backup crew von APOLLO 14 und ist nie zum Mond geflogen. Seine ersten Weltraumeinsätze erhielt er erst im November 1981 im Rahmen der Space Shuttle-Mission STS-2 und im August 1985 mit STS-51-I.

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